WARCONICAS
Die Miniatur, wie sie aus der Werkstatt kam. Von Hand modelliert. Zieh sie mit der Maus oder dem Finger, um sie selbst zu drehen.
Rote Hand
Rogmak der Zerschmetterer
Der Ork, der Barschaktul mit bloßen Fäusten bezwang
Nahkampf, Schadensart Hieb
Diese Werte zeigen den aktuellen Entwicklungsstand. Warconicas wird noch ausbalanciert, Zahlen können sich bis zur Kampagne ändern.
Kampfprofil
Woran man Rogmak erkennt
- 6,0 Offensiv, sein Axthieb trifft mit roher Wucht
- 6,0 Widerstand, keine Rüstung, und trotzdem hält er
- 3,3 Mobilität, ein Koloss, kein Läufer
- 2,9 Vielseitigkeit, sein Spiel ist geradeaus: zuschlagen, aushalten, einschüchtern
- 3,5 Komplexität, einfach zu spielen, schwer aufzuhalten
Das Kampfprofil wird aus den Spielwerten berechnet und entwickelt sich mit dem Spiel weiter. Eine sechste Achse für Kontrolle und Unterstützung ist in Arbeit.
Im Kampf
Was Rogmak kann
In Warconicas hat jeder Kampf einen Rhythmus. Fähigkeiten stehen nicht jederzeit bereit, sondern erwachen in bestimmten Runden. Wer weiß, wann Rogmak gefährlich wird, spielt ihn anders.
Einschüchterung der Roten Hand
Captain-Fähigkeit
Solange Rogmak das Team der Roten Hand anführt, zögern seine Gegner, überhaupt anzugreifen.
Orkische Furcht, Betäubung
Runden 2, 6 und 8
Ein Gegner erstarrt kurz vor Furcht und kann weder angreifen noch sich bewegen.
Erschütterung der Roten Hand
Runden 4, 7 und 9
Rogmak schlägt seine Axt auf den Boden, der Boden bebt unter allen Gegnern in seiner Nähe.
Die Geschichte
Die Geschichte von Rogmak dem Zerschmetterer
Die Blutsteppe kennt keine Gnade. Nur Blut und Kraft entscheiden, wer bleibt. Rogmak trägt keine Rüstung, weil er keine braucht. Seine Haut ist sein Schild, sein Schmerz sein Lehrer.
Geformt in der Blutsteppe
In den endlosen, staubigen Ebenen der Blutsteppe kam Rogmak in einer Nacht zur Welt, in der der Himmel blutrot brannte und die Kriegstrommeln der Roten Hand das Land erbeben ließen. Schon als Kind kannte er keine Sanftheit, nur das Gesetz der Stärke. Wer schwach war, starb. Wer stark war, nahm sich, was er wollte.
Rogmak wuchs zu einem Koloss heran, sein Körper überzogen von Narben. Jede davon ehrt eine überlebte Schlacht. Er trägt keine Rüstung, weil er auf jene herabsieht, die eine brauchen.
Die Prüfung der Höhlen
Bei der Roten Hand erklärt niemand einen Jungen zum Krieger. Wer alt genug ist, wird zu den Höhlen gebracht und dort allein gelassen. Mitnehmen darf er, was er am Leib trägt. Er soll einer Bestie im Zweikampf gegenüberstehen und sie besiegen. Wie er das anstellt, fragt hinterher keiner. Die meisten kommen zurück. Nicht alle.
In den Höhlen lebte etwas, das der Stamm seit Generationen kannte. Sie nannten es Barschaktul. Es holte sich Jäger, es holte sich Vieh, und es holte sich die Jungen, die zur Prüfung gingen und nie wieder auftauchten. Wenn es zu nah kam, zog der Stamm weiter. Wenn es satt war, kam er zurück. So lebte die Rote Hand mit ihm, Jahr um Jahr.
Rogmak ging hinein wie alle vor ihm. Was in den Höhlen passierte, hat er nie erzählt. Als er auf Barschaktul traf, hatte er nichts mehr in den Händen. Er tötete es trotzdem, mit bloßen Fäusten.
Er kam blutverschmiert heraus und trug den Schädel bei sich. Er trägt ihn heute noch am Gürtel. Für die Rote Hand war das mehr als eine bestandene Prüfung. Der Junge hatte das erledigt, dem der ganze Stamm sein Leben lang ausgewichen war.
Ab da hörte man ihm zu.
Die Waffe
Seine Waffe, eine gewaltige Kriegsaxt, ist so groß, dass selbst gestandene Krieger sie mit beiden Händen kaum heben. Rogmak schwingt sie einhändig. Er schmettert sie auf den Boden, bis der Boden selbst unter seinen Feinden bebt, eine Erschütterung der Roten Hand, die Knochen bricht und den Mut aus den Herzen reißt.
Der Häuptling
Für seine Brüder im Krieg ist er ein Bollwerk aus roher Gewalt, für seine Feinde ein unaufhaltsamer Sturm. Seine Gefolgschaft ist absolut loyal. Wer Rogmak gegenüberstand und noch lebt, hat Glück gehabt.
Sein Volk
Die Orks der Blutsteppe
Korr’Zhul, der Kriegsgott
Die Orks kennen nur einen Gott. Sie nennen ihn Korr’Zhul, den Brüllenden, den Feuerschädel, den Kriegsgott. Alle anderen Gottheiten sind ihnen nichts, Geister, Lügner, Schwächlinge. Korr’Zhul ist der Einzige, der zählt. Alles andere ist Feind.
Die Orks leben in rauen Clans, die sich oft gegenseitig befeinden und doch gegen äußere Feinde zusammenschließen. Das Gesetz der Stärke bestimmt, wer befiehlt und wer gehorcht. Schamanentraditionen halten das Wissen der Ahnen lebendig und verleihen den Kriegern übernatürliche Kraft. Wer unter Orks aufwächst, lernt früh: Schwäche wird nicht geduldet, aber wahre Stärke bedeutet auch, die eigenen Brüder zu schützen.
In den weiten, windgepeitschten Steppen jagen und kämpfen die Blutsteppenorks seit jeher. Sie verehren Stärke und Geschwindigkeit über alles. Ihre Krieger sind im Bewegungskampf geschult, ihre Schmiede fertigen leichte, tödliche Klingen.
Ein Häuptling der Blutsteppe hat jeden Herausforderer persönlich besiegt, andernfalls wäre er keiner mehr.
Aus der Werkstatt
Wie aus einem Entwurf eine Figur wird
Zwischen der ersten Skizze und der fertigen Miniatur liegen Wochen Handarbeit. Hier sind die Zwischenstände, die dabei entstanden sind.



Von Hand geschaffen
Die Hand hinter Rogmak
Bildhauer
Stephane
Rogmak ist von Stephane. Auch ihn habe ich als Freelancer gefunden, und ich war von Anfang an zufrieden mit seiner Arbeit. Was mich aber am meisten überzeugt hat, war sein Charakter. Offen und hilfsbereit, das kam bei mir sofort gut an. Dazu ein breites Feld an ganz unterschiedlichen Designs. Deshalb habe ich ihn für Rogmak angefragt.
Schon bevor wir das erste Mal gesprochen haben, hatte er sich eigene Gedanken gemacht. Im Gespräch selbst zeigte er mir Rogmak schon fast genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich war sofort begeistert. Von da an konnten wir direkt an der Figur weiterarbeiten, ich konnte meine Wünsche einbringen, und Stephane blieb dabei hilfsbereit und flexibel. Auch nachdem die Arbeit fertig war, blieb er genauso ansprechbar.
Schau dir seine Sachen an. Und wenn du selbst eine Figur brauchst, schreib ihn an.
Stephane auf InstagramIch bin selbst Künstler und Handwerker. Deshalb ist mir wichtig, dass die Figuren von Menschen gemacht werden. Was jemand mit der Hand baut, hat für mich einen anderen Wert als das, was eine Maschine ausspuckt. Kunst und Handwerk gehören geschützt.
Warconicas ist für mich kein schnelles Produkt, sondern eine Vision. Es kommen noch viele Champions. Mit Wolf und Stephane würde ich gern weiterarbeiten, und ich will auch anderen Künstlern die Chance geben, ihren Pinselstrich beizutragen.
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Der Seelenfaden
Einmal im Monat erzähle ich, woran ich gerade baue, wie die Welt wächst und wer als Nächstes eine Figur bekommt. Dazu eine Geschichte, deren Fortgang die Leser mitbestimmen.
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